Club der halbtoten Dichter

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Stationen einer ungewöhnlichen Karriere

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Stationen einer ungewöhnlichen Karriere (40) Ende

Hardy
Die Fregatte „Braunschweig“ befand sich mit neuer Besatzung zum Rollenschwof in der Nordsee, als das Telegramm mit der Nachricht von deiner Existenz bei uns eintrudelte. Damals, am 28. Februar 1966, war ich fünfundzwanzig und der Fernmeldeoffizier ließ im Funkraum Sekt auffahren.
Zwei Tage später, im Krankenhaus an der Memminger Straße in Kempten, sind wir uns […]

Stationen einer ungewöhnlichen Karriere (39)

Trotz täglicher Arbeitszeiten von 14 Stunden und mehr schieben Peter K. und ich Berge von unerledigten Dingen vor uns her, doch es gelingt uns, die gröbsten Auswirkungen auf die Flotte zu verhindern. In der Abteilung Personal melden sich Wenke und Marco wieder zum Dienst und bei mir naht Rettung in Gestalt eines jungen Allgäuers, der […]

Stationen einer ungewöhnlichen Karriere (38)

Nach meinem Empfinden sind wir mit Azubi-Hilfe nach kurzer Zeit kein schlechtes Team mehr. Jeder hat jetzt einen eigenen Rechner und wir arbeiten mit den Schiffen direkt via Satellit. Was ich abends und an den Wochenenden auf der VHS lerne, gebe ich vorsichtig dosiert an meine Damen weiter. Bereits im August 1999 kann ich […]

Stationen einer ungewöhnlichen Karriere (37)

Nachdem ich zu Hause meinen Zahnlückenbericht abgeliefert habe, mache ich mich sofort wieder auf die Socken. Eine Schnupperwoche ist angesagt. Was ich antreffe, ist ziemlich ernüchternd. Die Heuerbteilung (Lohnbuchhaltung) besteht aus meinem Vorgänger und zwei weiblichen Halbtagskräften. Alle drei sind überaus tüchtig und haben die Sache fest im Griff. Aber: die Arbeitsweise ist vollkommen unzeitgemäß, […]

Stationen einer ungewöhnlichen Karriere (36)

Ich fahre also zuerst nach Gauting, einem Vorort von München. Mein jüngster Sohn Hartmut führt dort einen kleinen Betrieb mit etwa 15 Mitarbeitern. Man baut elektronische Geräte in Stückzahlen, die sich für Firmen wie Siemens nicht lohnen, häufig sind es medizinische Präzisionsgeräte. Permanenter Dauerstress mit vollem Einsatz, ständige Jagd nach Aufträgen, die sehr unterschiedlich eintrudeln. […]

Stationen einer ungewöhnlichen Karriere (35)

Im Winter macht die Kurierfahrerei nicht immer Spaß. Muß man zum Beispiel nach Balderschwang, kann es passieren, daß man noch ganz gut hochkommt über den Riedbergpaß:

Eine halbe Stunde später kann die Straße völlig zugeweht sein und man fährt, wenn das noch geht, einen Riesenumweg über Oberstaufen zurück.
Ich bin in der Zwischenzeit umgezogen von Haldenwang nach […]

Stationen einer ungewöhnlichen Karriere (34)

Zurück im Allgäu beginnt wieder der muntere Alltag. Tagsüber EMS Kurierdienst und nach Feierabend, vor allem aber an den Wochenenden ehrenamtlicher Transportservice für Allgäuer Musiker:

Farahy, ein Königskind. Leider hat Sony sie die falschen Songs singen lassen. Ich weiß nicht, was aus ihr geworden ist.

PRO CHECKED , der Gitarrist studiert noch in Hamburg und ist […]

Stationen einer ungewöhnlichen Karriere (33)

Wenn ich Ihnen heute erzähle, wie wichtig Vitamin B sich auf das menschliche Wohlbefinden auswirkt, dann erfahren Sie damit ganz gewiß nichts Neues.
So verhält es sich auch bei Opa. Wie in den beiden vorangegangen Folgen bereits erwähnt, darf ich bei meiner Chefin, die gleichzeitig meine Lieblingsnichte nicht nur darstellt, mietfrei wohnen. Es ist ein offener […]

Stationen einer ungewöhnlichen Karriere (32)

Die Fahrzeuge der Firma meiner Nichte darf ich auch privat nutzen und ich tue das. Ich fahre zu Antonia, einer guten Freundin in Hamburg:

und nehme sie mit ins Allgäu, wo sie ihren Sohn Stefan besucht:

Stefan mit Benjamin, Goldi und Anna bei Opa auf der Haldenwanger Alm.
Die weiteste Tour aber geht mit Stefan im Jeep durch […]