Eine Maus ist was Kleines, Knuffliges, Niedliches, Quirliges. Kurzum: lieber sehen wir eine Maus als eine Ratte – ort-unabhängig. Und, lieber sehen wir eine Maus in einer U-bahnstation als in der eignen Küche. Doch am liebsten sehen wir, wie eine Maus von einer Schlange verspeist wird, so hat sie – die Maus – Nutzwert, und […]
englisch, ob australischer dialekt oder amerikanischen slang, ist doch eine wunderschöne sprache.
doch in deutschland organisiert sich eine herde von anglophoben rittern, die mit der wiedereroberung der eignen sprache, die wunderbare sprache des blake, joyce und byron, zu den scheiterhaufen begleiten.
es ist eine liguistische hexenjagt, wobei sowohl das wort als auch das logos als dünner […]
barolo boys
nun, non, die zweite.
bücher überall, wo man hintritt. vor einigen jahren, in den neunzigern, soweit mich mein verbelletrisiertes errinerungsvermögen nicht trügt, prophezeite ein großspuriger amerikanischer papierdekorateur »the end of print«. die herrschaften der frankfurter buchmesse bewiesen all die jahre, dass wenn man etwas ignoriert, auch apokalyptische vorhersagen, gehen sie an einem vorüber.
doch nun scheint diese […]
Demonstrations-Tourismus
gibt es sowas wie wortfeindseligkeit? oder wortdiskriminierung?
hier werden alle worte gleich behandelt und willkommen geheissen. wir bieten zuflucht für alle worte, welche verfolgt und gejagt werden. worte können mikroglücksmomente auslösen, gonzo beiträge zum speien anregen oder mit einem trompe-l’oeil-fingerschippen werden wir auf wundersamer weise beim pizzaessen im kalten münchen in den sizilianischen hafen versetzt.
wie einst […]
Heute vor 80 Jahren, in der mystischen Stadt New York, starb ein Schauspieler, ein Autosammler, ein Mann, ein Provokateur, ein Immigrant, doch nicht die Legende.
Heute vor 80 Jahren brach der Verkehr in New York zusammen, als hundertausend Verehrer loszogen um ihren Trauer, ihren Schmerz, ihre Fassunglosigkeit über den Tod des einunddreisigjährigen kund zu tun. Vielleicht […]
MANNA, n. A food miraculously given to the Israelites in the
wilderness. When it was no longer supplied to them they settled
down and tilled the soil, fertilizing it, as a rule, with the bodies
of the original occupants.
(»devil’s dictionary« by a. bierce)
angeregt von wertesten miss diejulia, stolperte ich über diese wunderohwundervolle wortfreundschaft:
Annus mirabilis
(das von miss diejulia inspirativen begriff, finden sie in den beitrag »stiftung wahrer test, die 8.«
hier hatte ich bereits meine bewunderung für das magazin »the new yorker« ausgiebig kund getan. nun, überrascht das blatt, wie kann es anders sein, denn auch new york liegt in den usa, mit einem thema, welches amerikaner ins besondere und die welt allgemein peinlich berührt: fett.
wir alle tragen es mit uns, wie die erinnerung an […]