Sie ist eine dunkelhaarige, zierlich wirkende junge Frau, eine typische Norwegerin halt.

In ihrer Heimat ist sie sowohl als Sängerin als auch ansonsten ziemlich bekannt. Darüber hinaus eigentlich zu Unrecht nicht so sehr, außer in eingeweihten Kreisen, wie hier :-))).
Hört man diese tiefe und rauchig-herbe Soul-Stimme, so vermutet man dahinter einen Mann mit enormem Brustkorb. Ein in diesem Falle (rein optisch gemeint) erfreulicher Irrtum.
1994 sang sie für einen Zeichentrickfilm ein Lied für die norwegische Version.
Vielleicht kam daher ihr Interesse für Afrika und ihr dann 1995 verwirklichtes Projekt, zusammen mit der Imilonji Kantu Choral Society, die auch schon für Nelson Mandela gesungen hat, eine Platte zu produzieren, in der sie südafrikanische Lieder in Norwegisch singt. Und ich kann euch versprechen, das ganze Album Blomster I Soweto ist mehr als hörenswert.
Oder, wie es bei „Nordische Musik“ heißt:
»BLOMSTER I SOWETO« begeistert mit melodischen Traditionals im Township-Swing, veredelt durch den kehlig-leidenschaftlichen Gesang des Soweto-Chors. Derart schmissiger Afro-Pop gerät zusammen mit Antonsens nordischer Note zu einem geografischen Crossover-Treffen, das schlicht atemlos macht – durch seine musikalische Brillanz ebenso wie durch seinen politischen Anspruch.
Auch die anderen international erschienen Alben sind hörenswert, und, für die Zeit in einigen wenigen Wochen: auch ihre norwegischen Alben mit Weihnachtsliedern.
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