Club der halbtoten Dichter

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Seemannschaft

Als Kapitän habe ich nicht viel von den Jungs der US Coast Guard gehalten, wenn mir bei den regelmäßigen Kontrollen von jungen Hochschulabsolventen die Nichteinhaltung der speziellen Vorschriften beim Anlaufen von Häfen der USA vorgehalten wurde. Aber dafür meinen Respekt:

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Klick

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Dazu eine kleine Story:Schon vor vielen Jahren war das Anlaufen der USA nur erlaubt, wenn die Schiffe einen Fäkalientank hatten, indem die Toilettenabwasser zwischengespeichert und erst später auf hoher See wieder außenbords gepumpt wurden. OTTO LEONHARDT ein 1967 gebauter Massengutfrachter hatte so etwas nicht, fuhr aber 1978 in Charter für den amerikanischen Alumimiumkonzern Alcoa. Deshalb wurden als Ersatz auf jedem Deck spezielle Toiletten installiert, bei den das Produkt des Geschäftes anschließend elektrisch erhitzt und verbrannt wurde. Die Jungs von der USCG ließen sich die Funktionstüchtigkeit jeder einzelnen Toilette jedesmal vorführen. Dafür brauchten wir immer eine handvoll Bananen.

3 Kommentare

Und ich dachte immer, Bananen stopfen.

neobazi · 01.01.08, 19:33 Uhr

die Idee dazu kam von Kapitän Kuddel S.

loggerman · 01.01.08, 20:55 Uhr

Von wem auch sonst ;-)

Aber völlig ohne Scheiß:

Auch ich habe auf der ganzen Welt keinen so schizophrenen Verein mehr kennengelernt wir die US Coast Guard. Auf der einen Seite die erfahrenen Seeleute, die täglich ihr Leben einsetzen, um schiffbrüchigen Kameraden und Passagieren zu helfen. Und dann diese ahnungslos verbildeten Operettenjünglinge, Paragraphenreiter und Erbsenzähler, die uns in den amerikanischen Häfen von der Arbeit abhalten und vom Langang diplomatischen Dienst in der internationalen Völkerverständigung.

Carlos Primero · 02.01.08, 05:59 Uhr

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