ich versuch seit tagen dich telefonisch zu kontaktieren.
leider ohne erfolg.
deine website/umzugsgeschichten verfolge ich gespannt, bin aber immer zu schreibfaul.
wollt dir ein paar bilder von meiner kleinen schicken, aber nicht mehr mal die email adresse von dir hab ich noch.
schick mir mal bitte deine email sowie deine zukünftige adresse. d.h. wenn du auch im allgäu besuch bekommen möchtest!?!
ich hoffe du bist wohl auf !!!
Wulf
wulf · 22.05.07, 11:44 Uhr
Hallo Wulf,
Telefonnummer unverändert (Heute ruft allerdings dauernd jemand an und sagt nix) und funktioniert, hab grad mit Jule gequatscht. Natürlich kommst du mich im Allgäu besuchen!
Grüß mir Vera und Bora II.
E-Mail: web.de hab ich gelöscht, zuviel Spam. Zur Zeit nimmst du am besten Opa minus Edi ät gmx punkt net.
Auf jeden Fall erfolgt die Vorgehensweise streng wissenschaftlich. Begonnen wir voraussichtlich mit einer Eigenurintherapie d.h. es wird ein Bypass vom Harnleiter direkt ins Euter implantiert. Gegenwärtig wir noch in einer Versuchsreihe ermittelt, wieviele Spritzer Urin pro Liter Buttermilch erforderlich sind.
Danke für die Empfangsbestätigung. Wie immer, konnte ich leider keine handschriftlichen Grüße beifügen.
Ein löbliches Vorhaben. Meine Vor-Vorfahren, Tuchhersteller, ließen ihre Angestellten in ein großes Becken pinkeln. Die Suppe wurde für die Stoffherstellung verwendet. Das machte die Stoffe geschmeidiger.
abwarten ist gut, aber manchmal auch nicht: Meine Freunde, die Frösche, strampeln so lange in der Milch, bis Butter daraus geworden ist. Auch gute Taktik das.
Viele Grüße vom abendlichen Rundflug über Züberspake
Da kann im Nachhinein glatt anfangen, Harald Juhnke - Friede seiner Asche - zu verstehen.
keineinzelfall · 22.05.07, 19:14 Uhr
Hi Opa Edi,
ist Buttermilch nicht eigentlich ein Abfallprodukt?
Und Harald Juhnkes Kefir der Abfall vom Abfall?
So, wie Holsten ein Nebenprodukt von Astra ist?
Und Holsten- beseelte Sprechsänger ein Abfall des
menschlichen Vermögens zu singen?
Ich geh’ morgen mal Melken, in echt.
Versprochen. Meine rote Nase wird’s weisen.
Da taste ich mich vorsichtig in der Zeit zurück und werde plötzlich und unerwartet angestarrt ! Wie kommt’s ? Hat der Werbende noch ein Wohnmobil geschenkt bekommen, verscherbelt und für den Erlös Werbung geschaltet ?
Alles aus seinen Mitarbeitern herauszuholen ist gar nicht so leicht ;-)
Dank für Info.
/Moewenglanz:
Keine schlechte Methode, wir werden das testen, also einen Frosch im Euter ansiedeln sowie eine Butterklappe einbauen :-)
/keineinzelfall:
Reklame für Müller Milch: Vorstufe zur Demenz ;-)
/oldman:
Der MC hat bei sevenload ein eigenes Special, doch ich habe noch nicht reingesehen. Ich benutze sevenload hauptsächlich nur als Zusatz zum Blog.
Mit dem Abfall hast du recht. Bei der Butterherstellung fällt Buttermilch, bei der Käseherstellung Molke an - beides gesunde Produkte. Bei Holsten-beseeltem Sprechgesang wird dagegen nur die Milch sauer.
Wenn du morgen Melken gehst, paß auf, daß die Hände nicht zu kalt sind, sonst haut sie dir den Schwanz um die Ohren. Dann ist mehr rot als nur die Nase! :-)
Danke für den Hinweis, Bruderherz. Wir werden also die Kuhweiden mit Preiselbeerbüschen einzeunen. Da können dann die Muh-Tiger fleißig dran naschen.
Außerdem wird Opa täglich die Euter besprechen. Mit Texten aus der Kalevala:
Werde von der Lust getrieben,
von dem Sinne aufgefordert,
dass ans Singen ich mich mache,
dass ich an das Sprechen gehe,
dass des Stammes Lied ich singe,
jenen Sang, den hergebrachten.
Worte schmelzen mir im Munde,
es entschlüpfen mir die Töne,
wollen meiner Zung’ enteilen.
*
(In der Kalevala wird die Jungfrau Marjatta durch das Essen einer Preiselbeere schwanger und gebiert daraufhin einen Sohn, der von Geburt an weise ist und sogar noch mächtiger als der große Väinämöinen)
Ganz wunderbar, mein Lieber, und völlig in meinem Sinne. Ich hätt von meinem seligen Opa auch noch so ein paar Preiselbeerkämme übrig. Sagst halt dann Bescheid, wenn du einen Erntehelfer brauchst.
Aber schwanger durch eine Preiselbeere? Das ist ja fast so ähnlich wie in diesem Witz mit der Maria und der Weißwurscht.
Falsch auszuzelt, hahahaha! Auch nicht schlecht. Aber der Witz geht so:
In München explodiert eine Weißwurschtfabrik. Riesenknall, die Trümmer fliegen kilometerweit, und eine Weißwurscht landet sogar im Himmel auf einer Wolke. Dort finden Sie zwei Engel, die damit so gar nichts anfangen können und beschließen, den Petrus zu fragen. Sie marschieren also zu Petrus und zeigen ihm die Weißwurscht, aber der hat auch keinen Plan, was das sein könnte. Sein Tipp: “Könnte von unten kommen, fragen wir doch einfach mal den Junior, der war ja schließlich mal da.” Sie gehen also alle drei mit der Weißwurscht zum Jesus und zeigen ihm das Ding, aber auch er hat nicht die geringste Ahnung, womit er es zu tun hat. “Wir sollten Papa fragen. Er hat schließlich alles erschaffen und er weiß alles. Der hilft uns bestimmt.” Und so machen sie sich also alle mitsammen auf zum Herrn Herrgott und halten ihm die Weißwurscht unter die Nase. Langes Hin und Herr, Schnaufen, Kratzen am Bart - aber keine Peilung, worum es sich bei dem Teil handeln könnte. Gottes letzte Idee: “Wir müssten jemand irdisches Fragen, gehen wir doch mal zur Maria. Wenn die nicht weiß, was das sein soll, dann weiß ich auch nicht mehr weiter. Gesagt, getan, die ganze Prozession - allen voran der Herrgott mit der Weißwurscht - macht sich auf zur Maria. Er drückt ihr das Würschtl in die Hand und fragt, ob sie nicht vielleicht sagen könnte, was das denn für ein komisches Etwas sei. Und Maria nimmt das Teil in die Hand, schließt die Augen, seufzt ein paarmal, lächelt versonnen und sagt dann: “Also genau sagen kann ich es euch auch nicht. Aber es fühlt sich an wie der Heilige Geist.”
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