Wieder einmal ist der renomierte Hanser Verlag seiner qualitativen Vorreiterrolle auch im Bereich Sachbuch gerecht geworden. Mit Publikation des Buches “Der Arschloch-Faktor” von Robert I. Sutton legt Hanser einen Leseschmaus mit kritischer Analyse vor, der gezielt auf Achillesfersen heutiger Unternehmensführung zielt. Der Autor geht nicht nur der Frage nach, wie die allenorts auf Karriereleitern praktizierte Ellenbogenmethode ausgemerzt werden kann, sondern zeigt nachhaltig den ökonomischen Vorteil respektvollen Umgangs mit Mitarbeitern und Kunden auf. Im Format eines Leitfadens kommt das Buch pfiffig und ohne Pathos daher, informativ wird sogar den Vorzügen des Arschloch-Prinzips ein Kapitel gewidmet. Vor dem Hintergrund sozialer Umwälzungen, globalen Wettbewerbs und einer Zeit, in der mehr und mehr Menschen mit der Problematik des nackten Überlebens konfrontiert sind, ist Suttons Buch der Wegweiser einer Methodik, in der Ökonomie nicht wider Arbeitsklima und Zahlen nicht vs. Kreativität und Freude am Experiment stehen. Vielmehr belegt er nachhaltig, dass soziale Kompetenz ein maßgeblicher ökonomischer Faktor ist. Lesen!

Robert I. Sutton:
“Der Arschloch-Faktor. Vom geschickten Umgang mit Aufschneidern, Intirganten und Despoten im Unternehmen”
Hanser Verlag, Hardcover gebunden, Preis: 17, 90 €, ISBN 978-3-446-40704-6
Wer das Buch beim Verlag selbst bestellen möchte (ich entsinne mich einiger Kritik an amazon), kann das hier tun - und findet gleichzeitig eine Leseprobe.
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