Als erstes sollten Sie sich einprägen:
Wer Minen sucht, ist Gott am nächsten!
Sie sind zwar keine Elitetruppe wie die U-Boots- oder Schnellbootsfahrer, aber wir haben ihre Arbeit stets mit großem Respekt betrachtet:

Hier können Sie sich näher informieren , was die Damen und Herren an Bord so treiben, wenn der Tag lang ist.
Anlaß dieser Sondersendung ist das Outing eines befreundeten Blog Kollegen aus Utopia. Die besten Seeleute kommen übrigens aus Bayern oder dem Rheinland.
Minensuchboot M 1086 Fulda:
Maße Klasse 321: 44,6 m x 8,4 m x 2,6 m
Verdrängung: 383 ts
Besatzung: 40 MannInnen
Antrieb: Dieselmot. Geschwindigkeit: 14,5 kn
Holzbauweise
Bewaffnung: 2 Flak-20 mm in Dopellafette
Stapellauf: 19.8.1959, Indienststellung am 5.3.1960 durch KL Heibges. Die weiteren Kommandanten der ersten Zeit:

Zugehörigkeit und Umbau:

Bei der Erprobung dieses Schiffstyps stellten sich Probleme mit der Stabilität und Manövrierfähigkeit heraus, die Boote waren toplastig:

Im Bild: M 1071 “Koblenz”
Daraufhin nahm man den Mißgeburten ein Deck der Aufbauten wieder ab:

Die Nachbauten (im Bild die “Fulda) erhielten von Vornherein ein Deck weniger.
Die derzeitige “Fulda” , ein Minenjagdboot sieht ganz ander aus und ist aus Blech:

Lieber Mudshark, schön wäre jetzt natürlich ein Foto aus deiner Zeit, vielleicht sogar mit dem Junghai drauf? Konnte deine E-Mail Adresse nirgends mehr finden.
PS:
Den Pelle hier kennst du wohl nicht? :
Hallo Ihr uralten Kameraden des SM-Bootes ‘Fulda’
Ich gehöre zur Erstbesatzung
(Indieststellung 05.03.1960).
Kdmt KL Heibkes, IWO Olz.S. Strohgies.
Bis zum 28.03.1961 war ich Sperrgast an Bord.
Ich blieb bei der Marine und wurde am 28.02.1989 pensioniert.
Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.
Es grüßt Euch herzlich!
Horst (Pelle) Kasubke
Fotos und Textauszüge:
http://www.marine.de/ und hieraus.
Nachtrag:
Der Herausgeber eines befreundeten Blogs hat uns netterweise noch ein paar authentische Fotos zur Verfügung gestellt:

Unser Protagonist auf der Wanderdüne von Arcachon

Die “Fulda” in Jersey (12m Tidenhub)

Herkules auf Herkules (vielleicht liegt er auch auf einer Manila)

Die hohe Schule des Potackendrehens
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