Club der halbtoten Dichter

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Stationen einer ungewöhnlichen Karriere (32)

Die Fahrzeuge der Firma meiner Nichte darf ich auch privat nutzen und ich tue das. Ich fahre zu Antonia, einer guten Freundin in Hamburg:

antoniahh
und nehme sie mit ins Allgäu, wo sie ihren Sohn Stefan besucht:

goldi
Stefan mit Benjamin, Goldi und Anna bei Opa auf der Haldenwanger Alm.

Die weiteste Tour aber geht mit Stefan im Jeep durch Österreich, die Schweiz und Frankreich nach Spanien. Wir fahren über Barcelona und Bilbao die Biskaya-Küste entlang zum Kap Finisterre:

finisterre
Nun stehen wir auf dem Felsen, den ich über hundert Male mit dem Schiff umrundete. Auf der Tafel am Gedenkkreuz steht: “Cabo de Muerte”.

Zunächst aber geht es weiter nach Vigo zu Antonias und Stefans Wurzeln:

vigo
Wir bleiben ein paar Tage, laden Stefans Cousin Chico zu und zockeln weiter nach Lisboa:

jeronimo
Chico und Opa vor dem Eingang zu San Jeronimo.

Auf der Rückfahrt nach Deutschland wird uns dann in Madrid der Jeep geklaut.

Es waren unvergeßliche Tage.

*

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13 Kommentare

Lisboa klingt toll. Madrid auch. Jeep geklaut eher weniger…

caliente_in_berlin · 04.04.06, 11:01 Uhr

TITLE: bist du dann
zu fuß zurück gekommen?
ach opa, ich liebe deine geschichten. nur schade, dass du sie mir nicht auf meinem bettrand sitzend erzählen kannst. wie ein opa das doch so machen sollte …

lylo · 04.04.06, 11:48 Uhr

Es waren ganz einfach zu viele, die gegen das Taxi getreten und gespuckt haben, die Taxifahrerin tat mir leid. Ich hätte ein Maschinengewehr gebraucht oder eine Kettensäge.

neo-bazi · 04.04.06, 13:08 Uhr

oder eine chromaxt? :-)

damn · 04.04.06, 13:23 Uhr

Daran bin ich leider nicht ausgebildet, ich würde mich höchstens selbst anhacken!

neo-bazi · 04.04.06, 14:00 Uhr

Die Erzählungen aus Deinem Leben wecken in mir immer den (jeepklaulosen) Wunsch, endlich auch noch weit intensiver die Welt zu bereisen. Und dann kommt der Skeptikeronkel in meinem Hirn und sagt: Haste Lust?`Ja, okay. Aber haste Zeit? Keine. Haste Geld? Wenn überhaupt. Und so schlummert der Traum alsbald weiter. Aber mal schauen, was ich mir und meinem Leben nach dem Magister einbrocke… :)

Au-lait · 04.04.06, 16:51 Uhr

TITLE: Reiselust
Bei derlei Geschichten wächst das Fernweh sofort wieder an.
Ich freue mich schon auf die Zeiten in denen ich mir Reisen wieder gönnen werden kann.

Reh Volution · 04.04.06, 17:07 Uhr

TITLE: Scheiß Diebe!
Seid bloß froh, dass ihr nicht durch Sevilla und Umgebung gefahren seid. Da hättet ihr euch womöglich noch unglücklich in eine gewisse Carmen verliebt und wärt am Ende im Knast gelandet…

Man muss immer das Positive sehn!

404 · 04.04.06, 19:33 Uhr

TITLE: lieber opi!
(was mein schleimercousinchen kann, das kann ich auch!)
im dunkeln ist auch gut munkeln ;-)

lylo · 04.04.06, 21:06 Uhr

Du meinst, wir machen einfach das Licht aus, damit du mich nicht mehr sehen mußt? Dann kann ich dir aber nichts vorlesen so ganz im Dunkeln und ich müßte immer ertasten, ob du nicht schon eingeschlafen bist …

neo-bazi · 04.04.06, 21:20 Uhr

Ich kenne die Gegend ziemlich gut und traf so manche Carmen aus Huelvas Schlammstraße.

Ganz großes Kino übrigens bei dir und deiner Carmen, erste Sahne!

neo-bazi · 04.04.06, 21:24 Uhr

Du wirst alles noch sehen, du bist ja noch jung. Und heute braucht man nicht mehr zur See zu fahren, um die Welt zu erleben. Dafür gibt es Billigflüge für drei Euronen nach Dublin (Ole) oder für ein Trinkgeld nach Zagreb (Karsten von Bericht aus Bonn).

neo-bazi · 04.04.06, 21:28 Uhr

[…] Weiter […]

Club der halbtoten Dichter » Stationen einer ungewöhnlichen Karriere (31) · 25.12.06, 23:58 Uhr

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