Im Winter macht die Kurierfahrerei nicht immer Spaß. Muß man zum Beispiel nach Balderschwang, kann es passieren, daß man noch ganz gut hochkommt über den Riedbergpaß:

Eine halbe Stunde später kann die Straße völlig zugeweht sein und man fährt, wenn das noch geht, einen Riesenumweg über Oberstaufen zurück.
Ich bin in der Zwischenzeit umgezogen von Haldenwang nach Lauben, einem Nachbardorf und eröffne dort, ebenfalls in einem Hochhaus , das erste “Café Sperrmüll”:

Die Mehrzahl der Gäste ist recht jugendlich, teilweise noch nicht mal ganz stubenrein:

Hauptsache, es ist immer was los. Twentyfour - seven.
Im Winter 1996/97 verbringe ich meinen Urlaub im Hamburg und Flensburg und schreibe ein Buch. Anfang und Ende kennen Sie bereits, auch der Mittelteil ist eine wahre Geschichte vom Kampf gegen die Drogen:
Es wird nur in einer Gesamtauflage von 2 Stück gedruckt. Ein Exemplar schenke ich Stefan, dem Protagonisten.Gegen Urlaubsende besuche ich mit meinem Kumpel Peter meine frühere Reederei, Peter arbeitet noch für die Leute. Ich treffe viele alte Bekannte und freue mich sehr. Im Flur begegne ich auch dem Chef, der mich freundlich begrüßt, mich dabei aber irgendwie ganz eigenartig ansieht. Er hat etwas auf dem Herzen, sagt aber nichts.
Ich verabschiede mich von allen und fahre heim nach Bayern zu meinen Söhnen und Enkeln.
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