Die deutsche Sprache
Ist hart im Klang und zeichnet sich dadurch aus, dass sie unglaublich lange Wörter bilden kann. (Bsp. „Der grosse Diktator“)
Franzosen nehmen Ausländer erst dann zur Kenntnis, wenn er ihre Sprache besser und akzentfreier als sie selbst beherrscht. Angelsachsen sprechen ganz einfach einige Dezibel lauter, wenn ihnen ein radebrechender Ausländer gegenübersteht. Die Russen neigen dazu Fremden gegenüber sehr langsam zu sprechen. Die Deutschen aber verstümmeln ihre Sprache und berauben sie jeglicher Syntax und Grammatik.
Ein Beispiel: Du bist als Ausländer mit dem Auto in einer fremden Stadt unterwegs und fragst einen Passanten nach dem Weg ins Zentrum, wo du dein touristisches Programm – Kirchen, Klöster, Kneipen – absolvieren willst. Die Antwort wird ungefähr so ausfallen: „Du Zentrum? Du sein falsch. Du müssen fahren zurück, anders, retour. Dann, guck, du sehen Ampel? Licht rot, gelb, grün. Dort du fahren rechts, und immer geradeaus. Wenn du sehen viel, viel gross Haus, du sein Zentrum.“
Der deutsche Tourist
Umfrage “Deutsche im Urlaub”:
- Allzuviel Freizügigkeit und Respektlosigkeit gegenüber einheimischen Sitten
- Unhöfliches und eingebildetes Auftreten samt Besserwisserei…
- Pingeligkeit in Bezug auf Komfort und Service..
- Unpassende und der Umgebung nicht entsprechende Kleidung…
Noch immer gibt es den klassischen Bildungstouristen, der auf Reisen etwas dazulernen will. Wenn er in die Toskana reist, dann nicht wegen der leiblichen Genüsse, sondern wegen einer dreiwöchigen Fahrt mit dem vielversprechenden Titel „Scheunentore der Renaissance“. Er absolviert sein Besichtigungspensum bei Hitze, Sturm oder Schnee mit verbissener Hartnäckigkeit. Wehe dem Veranstalter, der zu viele Ruhe- und Verschnaufpausen in das Programm eingearbeitet hat. Ein bildungshungriger Deutscher reist schliesslich nicht zu seinem Vergnügen.
Ein knapper Regalmeter an Literatur über den Urlaubsort muss schon dabei sein, um dem ortsansässigen Reiseführer im Fall des Falles über die wirklichen Umstände aufzuklären. In diesem Fall gilt die Maxime: Es stimmt nicht, dass Deutsche alles wissen. Sie wissen nur alles besser.
Eines der deutschesten Bundesländer ist das 17. unter ihnen und zwar Mallorca. Kaum irgendwo in Deutschland ist ein so grosses Aufkommen an original deutschen Lokalen anzutreffen. Auch die Strände sind grösstenteils von Deutschen in Beschlag genommen. So gibt es ein Wunder, das sich britische Touristen bis heute nicht erklären können: Wie schaffen es die Deutschen, jeden Tag als erste am Strand zu sein, auch wenn sie gemeinsam mit den Angelsachsen bis in die frühen Morgenstunden in einer Taverne gezecht haben? Und: Woher nehmen sie die Energie, die von ihnen besetzten Strandstücke unverzüglich mit massiven Sandburgen zu befestigen?

Mallorca - Foto wochenpostusa
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(f)
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