Club der halbtoten Dichter

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Die Wüste lebt

Schon zu Zeiten des Schah ist in Persien alles, was Spaß macht, verboten. Alkohol, Prostitution und Glücksspiel unterliegen der offiziellen Ächtung. Also blüht der Schwarzmarkt. Die gefürchteten Geheimagenten des Herrschers auf dem Pfauenthron verdienen nicht schlecht daran.

Nach der langen Überfahrt um Afrika herum – der Suezkanal ist nach dem letzten Nahostkrieg noch gesperrt – sowie sechs qualvollen Wochen auf Reede brauchen wir vor allem eins: eine Frau.

Der deutsche Supercargo, der seit der Ausreise an Bord ist, kennt den Persergolf wie seine Hosentasche. Während eines Ankerballs auf Reede haben wir ihn bereits ausgequetscht:
„In Bandar Abbas selbst ist nichts los. Aber etwa 20 Kilometer außerhalb der Stadt, mitten in der Wüste, gibt es ein Zeltlager, das ist der Puff. Nur müßt ihr höllisch aufpassen, bei den billigeren Mädchen verbrennt ihr euch hundertprozentig die Pfeife. Also lieber etwas mehr investieren.“
Dann zeichnet er uns den Grundriß des Puffs mit Kreide an die Landgangstafel. Die Anlage hat die Form eines Hufeisens.
“Hier vorne links arbeiten die teuren, da holt ihr euch vielleicht keinen an den Arsch. Die Preise liegen bei 3000 bis 5000 Rial. Die in der Mitte nehmen so um die Tausend, Tripper oder Schanker inbegriffen. Und hier rechts am Eingang, da dürft ihr auf keinen Fall rein, da kostet ein garantierter Syph noch 300 Rial.“

Bei Tagesanbruch kommt der Lotse an Bord, eine Stunde später liegen wir an der Pier. Wir haben CKD-Kisten geladen, das sind Autoteile, die in Persien zu fertigen PKW’s zusammengebaut werden sollen.
„Heide Leonhardt“ wird sofort mit vier Gängen angefaßt, die Löscharbeiten laufen zügig an. Kurz vor Mittag geht die „Polar Paraguay“, ein schneeweißer Bananendampfer der Hamburg-Süd, bei uns längsseits. Bereits beim Einlaufen ist eine Luke geöffnet, sehr ungewöhnlich bei einem Kühlschiff, zumal bei diesen Temperaturen. Es stellt sich heraus, daß durch die lange Liegezeit auf Reede die Ladung Bananenstauden in dieser Luke verdorben ist. Nach einem Ladungs-Survey soll die verdorbene Ladung nach Seeseite hin in Bargen gelöscht und als Viehfutter verwendet werden. Die Bananen sind nicht völlig verdorben, aber ein Großteil ist bereits gelb und würde den Weitertransport ins Landesinnere nicht überstehen.

Die Ankunft dieses Schiffes muß sich wie ein Lauffeuer in der Stadt herumgesprochen haben, denn bald strömt ein Heer von Bettlern und Krüppeln über unseren Dampfer und macht sich über die Bananen her. Ich habe noch nie so viele Einarmige, Einbeinige und Spastiker auf einem Haufen gesehen. Man läßt sie gewähren, nach einer Stunde ist der Spuk vorbei. Auch wir versorgen uns nach Aufforderung des Süd-Kapitäns reichlich mit dem Affenfutter.

Die Süd-Leute sind sympathische Typen, wir besuchen uns gegenseitig hüben und drüben. Das Polarländerschiff, wie der Schiffstyp genannt wird, bleibt an unserer Seite und soll unseren Liegeplatz übernehmen, wenn wir fertiggestellt sind.

Bei meinem Kumpel Mike, einem Ingenieursassistenten, auf dessen Kammer ich öfter mal abstürze, hat sich ein junger Ing-Assi vom Nachbardampfer eingenistet. Wir verstehen uns sofort, schon bald ist ein Gelage im Gange. Michel hat seine Couch geklappt, wir hocken im Schneidersitz darauf herum und spülen.
Wir drei beschließen, am Nachmittag des folgenden Tages eine Expedition in die Wüste zu unternehmen, heute ist es zu spät. Der Süd-Assi ist zum Abendbrot unser Gast, anschließend saufen wir weiter. Der Einfachheit halber pennen wir alle drei auf Michels Sofa nacheinander ein. Kurz vor Mitternacht werden wir geweckt, ein Kollege von drüben sucht seine Wachablösung. Der Assi hält sich den Kopf unters kalte Wasser, auch ich verdrücke mich auf meine Kammer.

Am Morgen sitze ich wie gewohnt um halb Acht in der Mannschaftsmesse beim Frühstück. Die Decksbesatzung hat bereits um Sechs mit ihrer Arbeit begonnen. Jetzt ist es draußen schon recht heiß, ein paar Matrosen schmeißen sich auf den kühlen Boden der Messe und strecken alle Viere von sich. Ich kann’s mir nicht verkneifen:

„Nun stellt euch mal nicht so an, so schlimm wird’s schon nicht sein.“

Klaus, der Bootsmann, ergreift das Wort: „Schwätzen kann jeder. Warum kommst du nicht mit zum Lukenfegen, die kleine Luke läuft gleich leer.“

Mich reitet wieder einmal der Teufel: „Aber gern, ich bin froh über ein bißchen Abwechslung.“

Nach dem Frühstück gehe ich mit an Deck, erst einmal Stauholz stapeln. Mein Partner ist Peter Günter, ein älterer Matrose, der von der Fischerei kommt und im Urlaub im „Silbersack“ auf St. Pauli aushilfsweise kellnert.
Es ist wirklich verdammt heiß, kein Lüftchen regt sich. Der Supercargo schaut verblüfft. Wahrscheinlich hat er noch nie einen Funker im Hafen an Deck arbeiten sehen. Ich bin froh, als das Stauholz aus dem Weg geräumt ist und ich mit Peter in die Luke klettern darf, dort ist es wenigstens schattig.
Im Unterraum stehen noch ein paar Kisten, die gelöscht werden müssen. Mit einem weiteren Matrosen, einem Gilbertesen, sollen wir den Dreck zusammenfegen und auf eine Persenning in der Lukenmitte schaufeln. Es ist zwar nicht ganz so heiß wie an Deck, aber es stinkt fürchterlich. Die Perser haben nachts bei Bedarf einfach hinter die Kisten geschissen. Die Scheiße sollen wir zusammen mit dem anderen Dreck nun zusammenfegen.
Peter Günter dreht sich angeekelt weg und kotzt in die Ecke. Ich kämpfe verzweifelt um den Besitz meines Frühstücks und bekomme wiederholt dicke Backen. Der Gilbertese fegt in aller Ruhe die Scheiße auf die Schaufel und kippt sie in die Persenning. Ich schnappe mir einen Besen und fege hinter den Gilbertesen her.
Klaus lästert von oben herunter: „Schlaft nicht ein da unten, Kaffee gibt’s um Zehn.“

Ich verfluche meine große Schnauze. Hoffentlich schaffen wir die Luke bis zur Pause um Zehn, noch einmal klettere ich hier nicht runter. Ich weiß sowieso nicht, wie ich die 15 Meter lange Leiter hinaufkommen soll. Jetzt fegt und schaufelt auch Peter mit und tatsächlich sind wir eine Viertelstunde vor Coffee Time fertig.
Mühsam arbeite ich mich die lange Leiter hinauf, mit mehreren Pausen und ohne nach unten zu sehen. Auf dem Zwischendeck muß ich längere Zeit verschnaufen, mit letzter Kraft krieche ich aus dem Deckshaus heraus aufs Hauptdeck. Als ich achtern den Niedergang zum Poopdeck hinauf will, schreit Klaus, der Bootsmann:
„Eh, Karl“ Ich erstarre zur Salzsaäule, der will mich doch wohl nicht für 10 Minuten in die nächste Luke schicken.

„Hol schon mal zwei Bier aus meiner Kammer, ich geb einen aus.“ Mein Herz rutscht wieder nach oben.

„Klar, mach ich.“

Nahmittags um 16.30 Uhr steht der Süd-Assi pünktlich und geduscht in Mike’s Kammer. „He geit“ sagt er, was soviel heißt wie „Auf geht’s“ oder „Vamos a las putas“.

Ich übernehme die Reiseleitung. Der Taxifahrer hört aufmerksam zu:

„You take us to the place where the girls are, you understand? Girls, Senoritas, Fräuleins, Putas, O.K.?“

„Yes, yes, Girls“ und los geht’s. Wir fahren durch die Stadt, in die Wüste hinaus.

Nach einer Viertelstunde tauchen an Backbord, also linker Hand, im Halbkreis aufgestellte Zelte auf, die wie große Wigwams in den Wildwestfilmen aussehen. Er hält an und zeigt auf die Zelte: „Girls.“

Das waren nie im Leben 20 Kilometer, aber vielleicht haben wir uns auch getäuscht. Ich löhne, mit einer Mords-Staubfahne fährt das Taxi davon. Komisch ist das schon, vor den Zelten ist überhaupt kein Betrieb, wie ausgestorben liegt der Puff. Vielleicht sind wir zu früh, es ist noch nicht einmal dunkel.

Jetzt übernimmt Mike das Kommando. Er geht auf eines der Zelte zu. Wir bewegen uns nicht auf Wüstensand sondern auf lehmig-steinigem Gelände. Michel schiebt den Zeltvorhang auf die Seite, steckt den Kopf hinein und verkündet leutselig:
„Hallo Girls, wir sind da. The Germans are here, und Durst haben wir auch.“

Da hebt ein vielstimmiges Geschrei und Gekreische an. Michel zuckt zurück. Aus dem Zelt kommen sie heraus: Männer, Weiber und Kinder. Auch aus den anderen Zelten quillt es heraus.
Als wir etwas sagen wollen, fliegen die ersten Steine. Wir machen auf dem Absatz kehrt und flüchten auf die Straße zurück, ein Steinhagel fliegt hinter uns her. Gottseidank erwischt es keinen am Kopf, wir sind doch ziemlich schnell und die Perser verfolgen uns nicht.
Das war wohl nix, das muß eine normale Vorstadtsiedlung gewesen sein. Wir latschen auf der Straße zurück.

Ziemlich bald hält ein Taxi, in dem zwar schon einer sitzt, das uns aber mitnimmt. Wat nu? Wir fahren zur Agentur.

Im office unseres Agenten hat Kuddel, unser Kapitän, gerade seinen Auftritt. Er ist natürlich breit und staucht den Waterclark zusammen, was das für ein Scheiß-Service hier wäre usw. Dann sieht er mich.

„Was willst du denn hier?“

„Der Agent soll mir aufschreiben, was auf arabisch oder persisch ‚Puff‘ heißt, wir wären gerade aus Versehen beinahe gesteinigt worden.“

Kuddel sieht die Assis, versteht und geht erneut auf den Agenten los:
„And here, my radio officer was beinah killed from your peoples. Also you arrange a taxi for him and his Kindergarten to the red light ladies, okay?“

Der Agent lacht und nimmt mich auf die Seite. „Where do you want to go?“

„To the place where the girls are. We were told it should be somewhere in the desert but we cannot explain this to the taxi driver.“

„I see, but be careful, most of the girls are sick.“ Er nimmt eine Visitenkarte der Agentur und schreibt etwas in persisch auf die Rückseite. „Here you are.“

Diesmal klappts. Wir fahren in die Wüste hinein, 30 Kilometer sind es bestimmt auf dieser staubigen Piste. Die Wigwams von vorhin liegen nicht einmal auf halber Strecke. Das Lager ist, wie es der Supercargo beschrieben hat. Was sofort auffällt, sind die vielen Soldaten, die sich hier aufhalten. Manche haben sogar ihre Knarren dabei. Am Eingang stehen jede Menge Taxen, die Rückfahrt wird also kein Problem.
Wir halten uns, wie empfohlen, nach links und betreten den Hof hinter dem ersten Zelt. Was ich sehe, ist nicht mein Fall. Auf den Bänken sitzen Dutzende Eingeborene und warten auf Abfertigung. Wie in einem Wartezimmer beim Doktor „Der Nächste bitte.“ Fehlt nur noch ein Schild „Langsam Vorwichsen“. Wir beraten. Keiner hat Lust, hier Schlamm zu schieben. Also gehen wir ein Haus weiter. Hinter dem Nachbarzelt sieht es ähnlich aus.

In der Mitte des Hufeisens stehen auch ein paar Zelte. Hier wird gesoffen und gespielt. Vor den Spielern häufen sich die Scheine, ein paar Dollarnoten sind auch dabei. Wir genehmigen uns ein Bier, billig ist es nicht gerade und wir müssen es im Zelt austrinken.
In einem anderen Zelt demonstrieren zwei orientalische Schönheiten den Bauchtanz, nicht schlecht aber teuer.
Wir drehen eine Runde, vor den mittleren und billigen Zelten werden wir überall angesprochen: „Nice Girls“, „Young Girls“ „Small Girls“ „Come in here“ usw. Nach einer weiteren Runde mache ich den Anfang.
Von der Dame mit den „Nice girls, young girls“, sie selbst geht bestimmt auf die Vierzig zu, lasse ich mich in ihr Zelt führen. Mike und der Süd-Assi wollen abwarten.

Erst kommt ein Vorzelt, dann ein Zwischenzelt. Hier wird kassiert, 1500 Rial werde ich los. Dann schließlich das Lager. Auf einem weichen Teppich liegt ein Kissen, daneben eine Schachtel Kleenex-Tücher.
Sie dirigiert mich auf das Lager, bedeutet mir, mich auszuziehen. Dann verschwindet sie. Ich ziehe mich aus und harre der Dinge. Als nach einer Zigarettenlänge nichts passiert, mache ich mich maulend bemerkbar. Die Managerin erscheint wieder, schnappt sich ein Kleenex, wischt mir die Gurke ab und entfleucht. Große Pause, Null Äktschen.

Dann wieder Schritte, der Vorhang geht auf und Michel steckt seinen Kopf herein. Er sieht mich nackt da liegen und bekommt einen Lachkrampf. „Hier ist wohl Selbstbedienung.“
Ich bin stinksauer und randaliere lautstark. Außer dem Kissen habe ich leider nichts zum Schmeißen.
Madam erscheint erneut. Sie schiebt Mike hinaus. Dann zieht sie sich aus.

„You? But where are the nice young girls?“ Sie versteht überhaupt nichts, entblättert sich weiter. Jetzt kniet sie über mir und geht an die Flasche. Scheißegal, denke ich, schließe die Augen und stelle mir etwas anderes vor.
Es geht schnell, ich habe sie nicht einmal angefaßt. Sie spürt, wie ich mich entspanne und weicht zurück. Ich schieße quer durch das Zelt, eine ziemliche Ladung. Dann schnappe ich mir ein Kleenex. Als ich das Zelt verlasse, lachen die Assis noch immer.

Zwei Liebestempel weiter steht ein recht hübsches, junges Ding, das bei unseren vorherigen Runden noch nicht da war. Sie lächelt einladend. Der Süd-Assi ist interessiert, die beiden verhandeln kurz miteinander und verschwinden hinter dem Zeltvorhang.
Wir setzen uns auf eine Kiste, rauchen und warten, bis der Kollege seinen Überdruck losgeworden ist.
„Wieso gehst du jetzt nicht hinterher, du Spanner?“ frage ich Michel.

„Ich wollte doch nur nachschauen, warum du so lange brauchst“ grinst der langhaarige Lümmel.

Plötzlich, wir haben die zweite Zigarette noch nicht aufgeraucht, hören wir den Süd-Assi pöbeln und fluchen: „Fuck you“, „Tittenladen“ „Scheiß-Volk“ und „laßt mich los, ihr Wixer“.

Wir wollen gerade nach dem rechten sehen, da zerren zwei Perser unseren sich sträubenden Kollegen aus dem Zelt heraus. Der reißt den Vorhang herunter und trampelt ihn in den Dreck. Wir setzen uns in Bewegung.

„Was ist denn passiert?“

„Nix ist passiert, das ist es ja. Ich bin mittendrin im Gasgeben, da sagt die Alte ‚finish‘ und rollt mich herunter. Ich will hinter ihr her, da kommen die beiden Macker und schmeißen mich raus. Ist doch Scheiße, sowas.“

Die beiden Typen regen sich über den herabgerissenen Vorhang auf und wollen Kohle. Unser Kumpel kann sich nicht beruhigen: „Ich mach sie kalt, die Wixer.“

Aber wir sind bereits von einer Gruppe Soldaten umringt. Einer hebt drohend den Gewehrkolben in seine Richtung. Wir haben keine Chance.

„Halt ihn fest, Michel“ sage ich und rede mit den beiden Typen. Mit 500 Rial für jeden sind sie zufrieden. Dann beschwichtige ich die Soldaten „No problem, gentlemen, everything alright“. Ich versuche, so freundlich wie möglich dreinzuschauen.

Michel hat dem Süd-Assi zugeredet wie einem kranken Pferd, doch ich glaube, die Soldaten haben ihn mehr beeindruckt.

„Los, wir moven“ schlage ich vor, „oder willst du auch noch wo rein?“

„Danke“ sagt Michel, „Mein Bedarf für heute ist gedeckt.“

Mit dem Süd-Assi in der Mitte latschen wir zu den Taxis. Ich pflanze mich neben den Fahrer: „Back to the ship“.

Nach einer Weile auf der nächtlichen Wüstenpiste höre ich Michel’s unterdrücktes Lachen hinter mir.

„Das war Pech“ meine ich, „aber halb so schlimm. Nun müßt ihr euch halt heute wieder einen keulen.“

„Was meinst du, was ich grad mache?“ sagt der Süd-Assi.

Klar, denke ich, jetzt ist die Erinnerung noch frisch. Außerdem sitzt er hinter dem Fahrer. Er wird mich schon nicht treffen.

Vom Landgang zurück

17 Kommentare

Ist doch schön. Auch, dass es dann geklappt hat… auch, wenn die Geschichte leider wohl doch zu schön ist, um wahr zu sein.

Au-lait · 01.01.70, 01:00 Uhr

Ein welker, unwilliger Harem, radikale Hintermänner, Steinhagel… erotisch sind andere Umstände! Ein Alptraum aus tausendundeiner Nacht, so scheint’s mir… :)

Au-lait · 18.07.05, 20:15 Uhr

TITLE: Da haben Sie wahr,
Herr Ole, erotisch is was anderes. Und lustig eigentlich auch …

neo-bazi · 18.07.05, 20:47 Uhr

Lustig war daran auch nix. Schön und spannend geschrieben indes. Hab’s trotz der großen Länge sehr gern gelesen.

Nicht maritim aber dennoch famos sind ja auch “Die Stimmen von Marrakesch” von Elias Canetti, die mir spontan wieder in den Sinn kamen bei all der orientalischen (Miss)Stimmung… mein heutiger Literaturtipp (gibt’s für wenig Geld in der SZ-Reihe).

Au-lait · 18.07.05, 20:50 Uhr

Extra für Sie, Herr Neo-Bazi. Ein maritimes Dialog-Schätzchen in Absurdistan. Ich finde es herrlich, Sie kennen es wahrscheinlich schon - als gestandener Seebär.

Au-lait · 19.07.05, 09:42 Uhr

TITLE: Was meinen Sie?
Bitte helfen Sie mir auf die Sprünge.

neo-bazi · 19.07.05, 09:54 Uhr

Gern. Ich habe in Absurdistan einen inzwischen legendär gewordenen Funkdialog zwischen Galiziern und Amerikanern noch einmal veröffentlicht. Sie kennen die Geschichte wahrscheinlich schon, ich fand sie aber dermaßen herrlich, dass ich sie noch einmal reingestellt habe.

Au-lait · 19.07.05, 09:58 Uhr

Drücken Sie doch mal “F5″, wenn Sie auf Absurdistan sind. Vielleicht hat Ihr Internet-Browser noch eine ältere Version gespeichert. Sowas machen die Teile manchmal. Da schon ein Kommentar darauf kam, bin ich auch recht sicher, dass er öffentlich sichtbar ist. Ansonsten weiß ich noch nicht, welche Geschichte Sie meinen, werde aber prompt recherchieren gehen. :)

Nachtrag: Sie haben recht!

Au-lait · 19.07.05, 10:08 Uhr

TITLE: Tut mir leid,
ich kann bei Ihnen nichts finden. Ich vermute aber, es handelt sich um eine Variation unserer 1995 Story zwischen Kanadiern und US Amis.

neo-bazi · 19.07.05, 10:35 Uhr

TITLE: Und Opa
hat schon wieder was gelernt (F5)

neo-bazi · 19.07.05, 10:38 Uhr

[…] * PG = Perser Golf, nicht etwa Parteigenosse. Ein Großteil der Besatzung folgte Opas Protesthaltung gegen das unbeliebte, beschissene Fahrtgebiet Persischer Golf noch zu Zeiten des Schah und ließ sich Bart und Haare wachsen. […]

Club der halbtoten Dichter » Kulturschock · 20.09.06, 07:16 Uhr

[…] 24.02.75 - 17.07.76 09.07.78 - 02.12.78 08.09.79 - 15.05.80 Stories Die Wüste lebt Bound for Veracruz Teile 1 bis 3 Familie Zulu Teile 1 bis 3 Bärenführer Teile 1 bis 3 Die Kraft der zwei Herzen Herrn Klaus Anweldt Sympathische Völker Teile 1 und 2 […]

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[…] damit Sie nichts durcheinanderbringen. Hierzu gehört diese Story. […]

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[…] http://neobazi.net/archives/3654 und da: http://de.sevenload.com/videos/GesTbfE-rutD7FU/Allgaeuer-Reality […]

Club der halbtoten Dichter » Allerletzter Versuch · 29.05.07, 07:09 Uhr

meinst du mit kapitän kuddel kuddel schmidt ???
grüße jürgen

J.K.Silva · 04.03.08, 19:03 Uhr

Ja, er war einer meiner absoluten Lieblingskapitäne.

Elder Blogman · 04.03.08, 22:41 Uhr

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